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Die Christlichen Pfadfinder Ambronen – entstanden aus traditioneller kirchlicher Jugendarbeit

Der Ursprung der kirchlichen Jugendarbeit in Ellerbek ist ziemlich genau auf den 27.04.1922 zurückzuführen. Eben an diesem Tag gründete Friedrich Alex in der Federmannstr. 17 mit seiner Jugendgruppe den CVJM Kiel-Ellerbek und legte damit den Grundstein für die noch heute bestehende Jugendarbeit. Anlässlich dieser Gründung fand am 27.06.1922 in der Bugenhagenkirche ein Festgottesdienst statt. Bereits ein Jahr später trat als 12jähriger Walter Witt eben diesem CVJM bei. Während der Phase des zweiten Weltkrieges (ab 1933), in der die Jugendarbeit verboten wurde, erfolgte die Jugendarbeit unauffällig im Untergrund. Ab dem Herbst 1947 baute Walter Witt offiziell die Jugendarbeit in Ellerbek wieder auf, die sich schnell auch über die Grenzen Ellerbeks auf dem Kieler Ostufer ausbreitete. In den Folgejahren folgten dann viele verschiedene Veranstaltungen, sei es das Zeltlager oder Radtouren bis zu gemeinsamen Bibelstunden und Gottesdiensten. Im Jahr 1969 hieß es vom Kieler Jugendpastor, die Zeit habe sich geändert, offene Jugendarbeit ohne feste Gruppen sei gefragt, mit gesellschaftspolitischen Themen. In dieser Not und Angst, ihre Heimat bei der Kirche zu verlieren, griffen die Jugendlichen zur Selbsthilfe und gründeten die „Christliche Jungscharpfadfindergruppe Geusen“. Zu den Hauptverantwortlichen zählten unter anderen Ulli Schwetasch, Hermann Pitulle und später Rudi Saß, der die Arbeit weiter vertiefte. Kernelement der jetzigen Arbeit war nach wie vor der Christusglaube, der die Mitte aller Arbeit darstellte. Die Pfadfinderarbeit stellte somit eine Möglichkeit dar, Menschen näher an die Kirche zu bringen. In den Folgejahren entwickelte sich aus dieser Gruppe heraus eine Gemeinschaft, die sich durch Fahrten, Wanderungen, Bibelstunden an Schulen, Andachten und weiteren Aktivitäten engagierte.

Anlässlich des 10jährigen Bestehens dieser Gruppe fanden sich 1979 einige Mädchen zusammen und gründeten die Mädchenpfadfindergruppe „Paidia“. Während die Jungengruppe „Geusen“ das grüne Hemd und ein braunes Halstuch als Kluft beibehielt, trugen die „Paidia“ ein khakifarbenes Hemd mit grünem Halstuch. Im Laufe der Jahre ergaben sich immer mehr gemeinsame Aktivitäten, so dass in den späten 80iger Jahren der Zusammenschluss beider Gruppen folgte. Da es ein Zusammenwachsen zu einem neuen Stamm gewesen ist, sollte dies auch Ausdruck im Namen finden. So wurde dann 1988 unter dem Namen „Christliche Pfadfinder Ambronen“ die Stammesarbeit offiziell aufgenommen. Als Kluft wurde das grüne Hemd gewählt und das braune Halstuch mit einem grünen Streifen versehen. Im Jahr 1989 folgte dann aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem Kirchenvorstand ein Gemeindewechsel in die Bugenhagenkirchengemeinde Ellerbek. Zu diesem Zeitpunkt zählte die Gruppe ca. 15 Mitglieder aller Altersschichten.

In den Folgejahren integrierte sich die Pfadfinderarbeit immer mehr in die Gemeindearbeit, auch wenn es noch etwas dauern sollte, bis es z.B. in den Friedenswochen von den Pfadfindern vorbereitete und durchgeführte Andachten gab. Hierbei stellten die „Ambronen“ auch des Öfteren das typische Liedgut – die Fahrtenlieder – vor, indem sie diese thematisch in den Gottesdienst einbrachten. In den Folgejahren fanden die verschiedensten Aktionen statt, von Wanderungen, Fahrten bis hin zu Lagern, seien es Sylvester-, Pfingst-, Herbst- oder Sommerlager.  Ebenso wichtig waren über Jahre auch die Kontakte zu anderen Pfadfinderstämmen, den Folgejahren zu vielen gemeinsamen Veranstaltungen führten. Traditionell ist hieraus auch die jährliche Teilnahme am Pfingstlager des Vereins Christlicher Pfadfinder (VCP) entstanden. 1995 starteten die Ambronen unter Leitung von „alf“ (Andreas Haß) und Arne Lundt einen Versuch, die Kieler Pfadfinderstämme über den „Kieler Thing“ zu mehr gemeinsamer Aktivität zu bewegen. Hieraus entstanden dann verschiedenste gemeinsame Veranstaltungen.  Seit 1996 beteiligen sich die Ambronen ebenfalls an der Aktion „Friedenslicht“ und bringen seither das Friedenslicht kurz vor Weihnachten auch auf das Kieler Ostufer.

Die Hauptarbeit der Pfadfinder allerdings war und ist nach wie vor die regelm. Gruppenarbeit, die aktuell am Mittwoch in den Gemeinderäumen der Bugenhagenkirche stattfindet. Der Stamm zählt aktuell drei Gruppen verschiedenster Altersklasse.

Weitere Informationen zu den aktuellen Aktionen, sowie zu Gruppenleitern und Gruppenstunden finden sich mittlerweile auf der eigenen Homepage im Internet unter www.cpambronen.de.

Informationen zur Jugendarbeit in Ellerbek finden sich in der „Chronik – Bugenhagen und Andreas“, erhältlich im Büro der Bugenhagenkirchengemeinde Ellerbek.

  




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